Die im schwäbischen Erkheim ansässige Firma Baufritz, Mitgliedsbetrieb der Zimmerer-Innung Memmingen/Mindelheim, beschäftigt etwa 400 Mitarbeiter. Da sind Nachwuchssuche und Ausbildung natürlich wichtige Themen. Frau Lea Zint ist dort zuständig für Personalangelegenheiten.
Heuer fällt der Verbandstag wegen der Corona-Pandemie leider aus: Daher schauen wir auf die Verbandstage vor einem Jahr, fünf und zehn Jahren zurück. Dabei ließ sich auch die Politprominenz sehen, wie die ehemaligen Staatsminister Helmut Brunner und Martin Zeil.
Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr konnten Module der Seminarreihe „Fachfrau im Zimmererhandwerk“ nicht wie geplant im März beziehungsweise April 2020 stattfinden. Für die ausgefallenen Veranstaltungen werden neue Termine angeboten.
Gleich zwei seiner Zimmerer-Azubis hat der Betrieb Holzbau B. Winkler GmbH aus Putzbrunn (Zimmerer-Innung München) zu einer Kran- und Staplerschulung geschickt. Dieser fünftägige Kurs fand im Bildungszentrum Altötting statt und wurde von den Zimmerer-Innungen Dachau/Fürstenfeldbruck und München organisiert. Hier erzählt Geschäftsführer Benedikt Winkler, warum er seine Azubis dort angemeldet hat.
Nach einem Monat im Berufsgrundschuljahr-Zimmerer erzählt Maxi Kirr (16) aus Pittenhart: „Bisher gefällt es mir echt gut“, er macht sein BGJ an der Berufsschule Traunstein: „Der Unterricht ist ganz anders als früher an der Mittelschule. Man hat viel mehr Praxis und alles ist auf den späteren Beruf als Zimmerer ausgerichtet.“
In München einen Parkplatz für mehrere Stunden zu finden, ist eine Herausforderung. Aber was passiert, wenn am Marienplatz eine Wasserleitung durchbricht, im Uni-Viertel eine Heizung ausfällt oder am Stachus ein Dach abgedeckt wird? Dann müssen Handwerker sofort zur Stelle sein und Transporter mit Spezialwerkzeug am Einsatzort parken - mehr als schwierig. Und die Änderungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) vom April 2020 haben die Situation noch verschärft!
Die jährliche Abfrage bei unseren Bayerischen Prüfungsausschüssen zu den Ergebnissen der Gesellenprüfungen im Sommer 2020 hat ein durchaus erfreuliches Resultat erbracht: Die diesjährige Durchschnittsnote von 3,05 im Theorieteil ist das bisher beste Ergebnis seit Beginn der Abfrage im Jahr 2004.
Wer in einem großen Industrieunternehmen arbeitet, verdient auf den ersten Blick nicht schlecht. Doch wer genauer hinschaut, kann bei einem Industrie-Job auch schnell ins Grübeln kommen. Hier haben wir zehn Gründe zusammengefasst, warum es sich lohnt dauerhaft im Zimmererhandwerk zu bleiben.
Eine Frau auf der Baustelle – anfangs erntete Nicole Köppel schon ein paar erstaunte Blicke. Vor rund vier Jahren hat sie ihre Zimmerer-Ausbildung im elterlichen Betrieb in Döhlau begonnen, mittlerweile studiert sie Bauingenieurswesen an der Hochschule Coburg. Sie sagt: „Man muss nicht unbedingt ein Kerl sein, um im Zimmererhandwerk zu arbeiten – das können wir Frauen genauso!“
Seit vergangenen Juli ist die Zimmerei „Plan B“ Mitglied der Zimmerer-Innung München. Hier stellen wir den Neurieder Innungsbetrieb und dessen Gründer Florian Icard-Reuter vor. Unter anderem erklärt er, warum er sich nach langem Überlegen doch für die Innungsmitgliedschaft entschieden hat.